Im letzten Jahr sind außergewöhnlich viele Menschen aus den Kriegs- und Krisengebieten nach Europa geflüchtet. Dies stellte besonders die Kommunen vor große Herausforderungen.

Neben der deutschlandweiten Aufgabe, Asylverfahren zügig abzuwickeln, steht für die aufnehmenden Kommunen zunächst die Bereitstellung von Unterkünften und die Versorgung der ankommenden Menschen an erster Stelle. Dies macht sich auch in unserer Stadt bemerkbar.

So leben zurzeit rund 300 Flüchtlinge in städtischen Unterkünften. Sie wurden der Stadt Soest regulär zugewiesen und befinden sich in der Asylantragstellung. Der Asylantrag wird vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) bearbeitet. Dieser Personenkreis wohnt an zentralen (z.B. Lendringser Weg) und dezentralen Standtorten (z.B. Waldstraße) in Soest. Diese Unterkünfte werden von der Stadt verwaltet und betreut. In der Regel handelt es sich um Gemeinschaftsunterkünfte. Familien mit Kindern und Flüchtlinge mit einer hohen Bleibewahrscheinlichkeit werden vor allem in private Wohnungen untergebracht.

Wenn Sie eine Wohnung für oder an Flüchtlinge vermieten möchten, können Sie sich hier darüber informieren:

http://www.soest.de/aktuell/pressemeldungen/117040100000082602.php

Zudem wurde im vergangenen Jahr die Kanaal-van-Wessem-Kaserne am Hiddingser Weg als eine Notunterkunft des Landes Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Hier werden die Flüchtlinge nur bis zur Erstregistrierung und ärztlichen Untersuchung bleiben und anschließend auf andere Städte und Gemeinden verteilt. Insgesamt verfügt die Notunterkunft 800 Plätze, zurzeit ist diese nicht voll belegt. Weitere Informationen zur Notunterkunft finden Sie hier: http://www.soest.de/fluechtlinge/2016_02_22_FAQ__ZUE_KvW-Kaserne__2_.pdf

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.soest.de/fluechtlinge

Arbeitskreise

Wenn auch Sie sich engagieren möchten, dann melden Sie sich bitte bei den entsprechenden Arbeitskreisen Bildung, Dolmetschen, Sport, Kultur, Erstversorgung oder Mobilität.
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